Andreaskirche

Für das in Teilen auf 1440 datierte, zu klein gewordene Kirchengebäude wurde am 31. Mai 1907 ein Neubau beschlossen. Martin Elsaesser empfahl als Berater des Vereins für christliche Kunst die Erneuerung des Kirchenschiffes mit Einbeziehung des gotischen Chors und Turms. Im Februar 1908 legte er die Pläne vor. Kurz nach Ostern wurde mit den Bauarbeiten begonnen; zu Weihnachten am 20. Dezember 1908 konnte der 250 Sitzplätze zählende Neubau aus gemauertem Tuffstein seiner Bestimmung übergeben werden.

Trailfingen innen

Erst nach Baubeginn entschloss man sich, auch die Südwand des Vorgängerbaus abzureißen und die neue Außenwand des sehr schmalen Kirchenschiffes um einen halben Meter nach außen zu verlegen. Dadurch sowie durch die Änderung in der Materialwahl von Backstein zu Tuffstein geriet die Gemeinde in Finanz-Probleme. Dazu kam die Erneuerung der Orgel, sodass der ursprüngliche Kostenvoranschlag nach der Fertigstellung mit 40.000 M fast verdoppelt wurde. Die Kirche wurde im Langhaus mit einem Deckengemälde von Franz Heinrich Gref („Der heilige Geist“, umgeben v. Symbolen der Evangelisten) ausgestattet. Die Glasfenster („Kreuztragung“, „Flucht nach Ägypten“) stammten vermutlich auch von Franz Heinrich Gref.

Trailfingen Empore

alle Fotos: Rose Hajdu

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